Die Berge ...

... sind eine unserer gemeinsamen Leidenschaften. Hier findet Ihr einige Informationen über unsere schönsten Erlebnisse. Einige detaillierte Tourenbeschreibungen gibt es jetzt hier.

Nahziele

Am Wochenende führen uns unsere Wanderungen oft in den Pfälzerwald. Die Gegend um Dahn/Hauenstein ist vom Saarland aus schnell über die A 8 erreicht und bietet Touren für alle Geschmäcker. Die Wanderhütte des Pfälzerwaldvereins "An der dicken Eiche" ist der Dreh- und Angelpunkt vieler Wanderungen. Sie ist an schönen Wochenenden immer bewirtschaftet und bietet preiswerte Hausmannskost.
Wenn man etwas früher aufsteht, kann man auch in das Wandergebiet der Nordvogesen fahren, hier kann man die wunderschöne Gegend meist in weit größerer Einsamkeit als in der Pfalz genießen ...

Fernziele

Auf "Große Tour" sind wir in den Jahren 1992, 1996, 1997 und 1998 meist in Osttirol gewesen, wo uns der Replerhof in Prägraten gastliche Unterkunft gewährte.

Für Familien mit Kindern ist dieses Hotel wärmstens zu empfehlen, in der Hauptsaison bietet es liebevolle Kinderbetreuung über den ganzen Tag. Von hier aus haben wir zahlreichen Touren über die Berge des Virgentales unternommen und dabei fast alle Berghütten besucht. Auch einige Gipfel waren dabei. Das Virgental bietet Wandertouren für jeden Geschmack:

Darüber hinaus gibt es eine Reihe interessanter Lehr-Wanderpfade, auf denen interessante Naturerscheinungen "erforscht" werden können, z.B. an den Umbal-Wasserfällen oder der Gletscherlehrpfad im Innergeschlöß. Venediger-Panorama Ein grandioser Anblick bietet sich (bei schönem Wetter) z.B. vom Muhs-Panorama-Weg, der einem unzählige Gipfel der Venediger-Gruppe auf einen Blick eröffnet (links das Dorfertal mit der Johannishütte, rechts das Timmeltal mit der Eisseehütte -->>).


<<-- Auf vielen Wanderungen hat die damals 5-jährige Fine-Biene erstaunliche Kondition bewiesen. Und auch mit meinem 70-järigen Vater haben wir diese Gegend unsicher gemacht: Endstation bei der Besteigung des "Rostock Eck" wegen Schnee (Anfang September!), rechts im Hintergrund der Simony Kees. -->>




Auf dem Berger Kogel<<-- Erfolgreicher waren wir bei der Begehung des Berger Kogels (2650 m) eine schöne Tagestour mit immerhin 1600 Höhenmetern.

WeissmiesgruppeIn noch höhere Gefilde hat uns ein Abstecher im Herbst 1998 nach Sas Fee gefürt, leider war das Wetter nicht mehr optimal, und wir konnten nur zwei "mittlere" Touren machen. Immerhin gelang dieses Bild von der Weismiesgruppe: -->>



Erst im Jahr 2002 haben unsere Wege wieder mal in "richtige" Berge geführt, diesmal nach Südtirol, in den Talschluss des Ridnauntals, in das kleine Dorf Maiern. Man kann von dort eine Menge Tagestouren unternehmen, aber auch Mehrtageswanderungen bis zum Wilden Freiger ( 3.600 m) sind möglich. Wir haben uns auf das Machbare konzentriert und ein paar Hütten und Gipfel der näheren Umgebung gestürmt. EisseeDer Pfurnsee (links, 2.450 m, mittelschwere Tour) bietet das Ambiente, dass der gestresste Städter sucht ...
WetterspitzDie Wetterspitze (rechts, 2.700 m, etwas anspruchsvoller) ist ein herrlicher Aussichtsgipfel mit Blick in alle Richtungen.-->>



Das wilde Mannle bei Vent 2003 hat sich Pappi eine Auszeit im Tiroler Bergsteigerdorf Vent unter traumhaften Wetterbedingungen gegönnt. Mit einer Höhe von 1985 m üNN ist es die ideale Ausgangslage für Hochtouren. Ein Sessellift kann diese Lage nochmals um 300 Höhenmeter verbessern ... Hier konnte ich endlich meinen ersten Dreitausender verbuchen, das "Wilde Mannle".
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Auch 2004 gab es eine "Papa-Tour", mal wieder nach Prägraten. Ich habe den Weg zum Venediger erkundet ... Im Bild rechts die Weiß-Spitze und das Froßnitz-Törl, der Übergang vom Defregger-Haus (u.li.) zur Baadener Hütte. Weißspitze, 3300 m Defregger Haus, 2945 m



Ende Juni 2005 gabs einen Wochenendausflug nach Vent, einziges Ziel war die Kreuzspitze. Optimales Wetter und eine gute körperliche Form waren die Voraussetzungen, um meinen bisher höchsten Gipfel mit 3450 m an einem Tag im Alleingang zu bewältigen. Kreuzspitze, 3450 m

Kala Pattar, Nepal, 5500 m Der Herbst 2006 bescherte mir den bisherigen Höhepunkt meiner "Bergsteigerkarriere", eine dreiwöchige Trekkingtour in das Himalaya in Richtung Mt. Everest, mit der Besteigung des Kala Pattar, eines Aussichtsgipfels von 5500 m. Eine ausführliche Beschreibung dieser Tour hier. An dieser Stelle nur so viel: Gigantische Aussichten, enorme Anstrengungen.












Aetna, Italien, 3.300 m Aetna, Italien, 3.300 m Nach zwei erfolglosen Versuchen in 2007 am Säntis und am Mt. Carnigou (Pyrenäen) /beide male Wetter/ konnte ich im Juni 2008 einen Gipfel der besonderen Art verbuchen: Den Ätna! Bergsteigerisch nicht unbedingt eine Herausforderung, ist es jedoch ein Landschafts- und Naturerlebnis der besonderen Art. Einzelheiten unter Tourenbeschreibungen.

2009 hat mich das grosse Fernweh wieder gepackt. Diesmal sollte es die Besichtigung des zweithöchsten Berges, des K2, sein. Da mir die Anreise über Pakistan zu heikel war, habe ich mich für die (selten angebotene) Variante über China entschieden. Diese Tour sollte in eine der verlassensten Gegenden dieser Erde führen, welches erst in den 30-er Jahren des 20. Jahrunderts von Europäern kartiert wurde. Mehr als 1200 km Anfahrt mit Auto/Jeep (aus Kirgistan) und ca. 70 km Fussmarsch durch wilde Flusstäler und über hohe Pässe waren nötig, um endlich in den Anblick des "Berges der Berge" zu kommen. Aus größerer Entfernung konten auch noch Gasherbrum I/II und Broad Peak gesichtet werden. Einen ausführlichen Bericht gibt es hier. Gasherbrum I+II, Broad Peak Gasherbrum I+II, Broad Peak






In 2011 ist über zwei sehr schöne Wandererlebnisse zu berichten:

Elbsandsteingebirge/Sächsische Schweiz (Untertitel: Warum denn in die Ferne schweifen ...)
Seit vielen Jahren habe ich mir vorgenommen, an die Plätze der elterlichen Urlaube zurückzukehren. In diesem Jahr habe ich diesen Plan endlich umgesetzt. Basierend auf dem Kartenmaterial von Herrn Dr. Böhm (ein absolutes MUSS für Kartenliebhaber) habe ich mich in drei Touren von Ost nach West durch die Sächsische Schweiz "durchgewandert".
Kirnitzschtal 2011 Zum Auftakt wurde der Oberlauf der Kirnitzsch erkundet (Ausgangs- und Endpunkt Wanderparkplatz "Buchenparkhalle"). Eine sehr einsame, nichts destoweniger romantische und reizvolle Tour, die am Königsplatz, dem Herrmannseck, den Rabensteinen vorbei und über das Lindigtgründel wieder zurück führte. Die Spuren des Hochwassers von 2002 sind nach wie vor nicht zu übersehen.

Am zweiten Tag wurde das Auto an der Räumichtmühle geparkt. Über die Pohlshörner ging es zum Zeughaus und von dort über die Goldsteinaussicht (sehr lohnend!) und den Roßsteig zum Großen Winterberg. Hinteres Raubschloss Hinteres Raubschloss Der Rückweg über Fremden- und Königsweg bietet gigantische Aussichten bzw. interessante Perspektiven auf die zahlreichen Felsformationen dieser Gegend. Den Aufstieg zum Hinteren Raubschloss über eine kühn angelegte Steiganlage sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, er wird mit einem gigantischen Ausblick belohnt.

Den Höhepunkt sollte am dritten Tag die Begehung der Häntzschelstiege in den Affensteinen bilden. Dies soll der einzige "richtige" Klettersteig im Elbsandsteingebirge sein. Einem Anfänger wie mir hat er einiges an Adrenalin zu bieten (für Nachahmer: das Mitführen eines Klettersteigsets ist für Neulinge und Kinder durchaus empfehlenswert), die Aussicht belohnt Aussicht jedoch für die Mühe mehr als ausgiebig. Auch der Rückweg über "Zurückesteig"(!) und Schrammsteingratweg hat noch einige landschaftliche Höhepunkte zu bieten.


Im Berchtesgadener Land (Der Watzmann hat gerufen ;-)

Zwei Wochen Urlaub in Berchtesgaden lassen einigen Spielraum für Bergtouren der unterschiedlichsten Art. Gemeinsam mit meiner lieben Frau haben wir folgende Wanderungen gemacht:

  • Wimbachgrieshütte
  • Eine einfache Tour zum Einlaufen. Etwas über 20 km über einen sehr bequemen Weg, Start am Parkplatz Wimbachklamm. Die Wimbachklamm hatten wir uns spektakuärer vorgestellt, wer die "Maut" sparen will, geht rechts über den Rückweg. Die Wimbachgrieshütte fällt durch zahlreiche Ver- und Gebotsschilder etwas negativ auf, auch das Preisniveau fanden wir für eine per Auto zu versorgende Hütte etwas hoch.
  • Grünstein, Kühroint-Alm, Archekanzel
  • Vom Wanderparkplatz Hammerstiel in Hinterschönau steil bis zur Grünsteinhütte, von dort über einen bewaldeten Grat, später wieder befestigten Weg zur Kühroint-Alm. Vor der Einkehr hinab zur Archekanzel, einem Punkt mit toller Königssee-Aussicht. Zurück über den Fahrweg und die Schappach-Alm.
  • Almbach-Klamm
  • Ein absolutes Muss! Ein herrlicher Weg führt vom Parkplatz an der Kugelmühle über 3 km und ca. 200 Höhenmeter durch eine der schönsten Schluchten der Alpen. Neben unzähligen spektakulären Wasserfällen und Strudeltöpfen gibt es immer wieder Stellen, an denen der Bach einen flachen Lauf hat und der müde Wanderer verweilen und seine Füße abkühlen kann.

    Ohne Begleitung habe ich folgende Gipfeltouren unternommen:
    Schneibstein (2.275 m)Mit der Seilbahn vom großen Parkplatz am Königssee überwindet man die ersten 1200 Hm einfach und bequem. Bis zum Torrener Joch führt ein ausgebauter Weg, dann wird es felsig und man muss bis zum Gipfel einen steilen Weg über teils nackten Kalkstein zurücklegen. Die Aussicht bei gutem Wetter ist natürlich traumhaft. Der Rückweg über den Seelein-See ist mühselig, insbesondere der Abstieg durch den Stiergraben. Mit etwas Glück begegnet man auf dieser Tour Gemsen.
    Hoher Göll (2.522 m) Eine absolute Hammer-Tour! Für diese Wanderung habe ich das Auto auf der Roßfeld-Panoramastrasse unterhalb der Ahornalm abgestellt. Das erste Etappenziel, das Purtschellerhaus, ist schnell erreicht. Ein paar hundert Meter später beginnt ein Weg/Steig, der in den nächsten Stunden die volle Konzentration verlangt. Immer wieder sind schwierige Stellen mit Seilen und Stiften versichert, und auch sonst müssen die Hände häufig zu Hilfe genommen werden. Kurz vor dem Zusammentreffen mit der Route über den Mandlgrat muss man sich für den Aufstieg über die Schusterroute (Klettersteig) oder den Kamin entscheiden. Da ich keine Sicherungsausrüstung dabei hatte, habe ich den Kamin gewählt, ein "betont senkrechter" Abschnitt, der jedoch gut mit Seilen und Stiften gesichert ist. Oben angekommen, wird man zunächst von der Aussicht in Richtung Berchtesgaden überrascht. Dann geht es weniger steil noch ca. 1 1/2 h bis auf den Gipfel. Die Aussicht ist natürlich grandios, der Watzmann ist aus ungewohnter Perspektive fast auf Augenhöhe zu bewundern. Der Abstieg sollte (wie immer) nicht unterschätzt werden. Ich habe für diese Tour deutlich mehr als die oft angegebenen 6-7 h gebraucht. Das Gipfelpanorama möchte ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten:
    (Mit Pfeiltasten oder Maus bewegen, mit + und - zoomen)



    Kammerlinghorn (2.483 m) Eine Genuss-Wanderung! Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee. Wer den langen (aber reizvollen) Anmarsch durch das Klausbachtal scheut, kann mit dem Bus bis zur Haltestelle Bind-Alm fahren. Von dort führt ein immer noch sehr bequemer Weg hinauf bis zur Mittereis-Alm. Von dort auf gutem Pfad hinauf in die Mooswand und den Karlsboden, mit sehr abwechslungsreichem Gelände und hoher Gemsen- Wahrscheinlichkeit. Dort trifft man auf den Weg von der österreichen Seite. Weiter eher unschwierig hinauf zum Karlkopf. Leider habe ich dort bereits komplett in den Wolken gestanden, Aussicht war nur noch abschnittsweise möglich. Auf dem Weg zum Kammerling-Gipfel (felsig, aber nie ausgesetzt) holten mich Schnee, Blitz und Donner ein, so dass ich einen überstürzten Abstieg beginnen musste. Der Rückweg fiel leider sehr nass aus. Wasserdichte Schuhe nützen nichts, wenn das Wasser von oben hineinläuft ...